25/2025 – B2 – PKW Brand (21.08.2025)
Brennendes Campingmobil fordert Bardowicker Feuerwehren auf der A 39 – Berstende Fahrradakkus und Batterien erschweren Löscharbeiten
Am Donnerstagmittag geriet auf der Autobahn 39 zwischen Handorf und Winsen Ost aus bisher ungeklärter Ursache ein Campingmobil in Brand. Zwei Personen mussten hier mit einer Rauchgasinhalation vom Rettungsdienst vorsorglich behandelt werden.
Gegen 11.47 Uhr wurde die Feuerwehr Handorf alarmiert, wenige Augenblicke später ließ Bardowicks stellvertretender Gemeindebrandmeister Frank Peter aufgrund der weithin sichtbaren Rauchsäule die Feuerwehren Wittorf und Bardowick nachalarmieren. Bei Eintreffen der Feuerwehren brannte das Campingmobil bereits in voller Ausdehnung, die Autobahnpolizei hatte den Bereich weiträumig abgesperrt und sich um die Fahrzeuginsassen, ein Ehepaar aus Bayern, gekümmert. Diese wurden dann an den Rettungsdienst übergeben.
Unterdessen gingen die Einsatzkräfte mit mehreren Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Erschwert wurde diese immer wieder durch kleine Detonationen im Fahrzeug und auch außerhalb, da sich diverse Akkus von den mitgeführten E – Bike sowie vom Camper selbst im Fahrzeug befanden. Das Brandgut musste mühsam aus dem Fahrzeug geborgen werden, wobei die Akkus in mit Wasser befüllten Aluwannen versenkt wurden. Das Fahrzeug wurde am Ende der Löscharbeiten mit Schaum befüllt, um letzte Glutnester zu ersticken. Dadurch dauerte der Einsatz fast zwei Stunden und es kam aufgrund der Vollsperrung in Richtung Hamburg zu einem massiven Rückstau bis Lüneburg.
Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren mit insgesamt 38 Einsatzkräften vor Ort, die Einsatzstelle wurde an die Autobahnmeisterei übergeben. Am Camper entstand Totalschaden, über Schäden an der Fahrbahn können derzeit keine Angaben gemacht werden.
Text: Sven Lehmann, Presseteam Feuerwehr SG Bardowick
